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Flucht aus Ungarn
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Kamera: Karoline Wirth © 2020

Ausschnitt: 02:17 Min. / Gesamtlänge: 19:18 Min.

Flucht aus Ungarn

Marta Kovacs flüchtet 1956 über Nacht aus Ungarn. In der Tasche trägt sie ein paar Socken und ein Stück Brot. Ihre Enkelin Melanie interessiert sich für die Geschichte ihrer Grossmutter und will wissen, wo ihre Wurzeln liegen. Gemeinsam besuchen sie das ehemalige Pfarrhaus in der Rebgasse in Basel, wo die Geflüchtete damals Unterschlupf fand und später eine neue Heimat in der Schweiz. Eine Reise zu den eigenen Spuren.
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"Woher komme ich? Und warum bin ich so, wie ich bin?
Auf dieser Reise hat mich Retrospekt wunderbar begleitet. Durch die Dreharbeiten habe ich Zeit mit meinem 'Grosi' verbracht - Quality Time für uns beide! Es hat mich berührt zu sehen, wie meine Grossmutter ins Reden kam. Das Resultat ist ein grossartiger Film und eine Dokumentation über meine Herkunft, die ich irgendwann der nächsten Generation zeigen kann."

Melanie Kovacs, Zürich

Viele Familien haben Verbindungen in eine andere Kultur. Irgendwann will die nächste Generation wissen, woher man kommt. Die 90jährige Marta Kovacs ist eine wichtige Zeitzeugin auf dieser Reise. Zuerst war sie erstaunt, als ihre Enkelin Interesse an ihrer Vergangenheit zeigte. "Nüüt bsunders" war ihre spontane Reaktion. Wirklich?

Am 4. April 2023 ist Marta Kovacs gestorben. In unserer Erinnerung lebt sie weiter und wir vergessen sie nicht. Ihre Enkelin schrieb Retrospekt: "Bi so dankbar, dass mir de Film mit dir gmacht hend. Danke vo Herze❤️🙏🏻"

Wo kommt man her? Ich frage Ihre Verwandtschaft, was Sie nicht zu fragen wagen.

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